Listenaufbau für das
Newsletter Marketing
Was bringt es!
Warum ist es so wichtig?
Wo sind die Fallstricke und Fehlerquellen?
Der Listenaufbau für das Newslettermarketing hat das Ziel, Ihnen eine Möglichkeit zu geben, Ihre Kunden und Ihre potentiellen Kunden mit wertvollen Informationen zu versorgen. Somit bauen Sie eine Vertrauensbeziehung auf. Weiterhin haben Sie die Möglichkeit über den Listenaufbau wiederholt Angebote zu unterbreiten. Wenn Sie keine Liste aufbauen, haben Sie nie die Möglichkeit via Email nachzufassen. Sie brauchen sogar unendlich viel mehr Traffic um überhaupt eine kleine Chance auf Erfolg zu haben, wenn Sie keine Liste aufbauen.
- Wenn Sie jemals auf eine Kontaktanzeige reagiert haben, wissen Sie dass diese Kontaktanzeige zwei Aufgaben hat: Eine Reaktion von einer sorgfältig beschriebenen Person zur Folge haben, und zweitens soll die Kontaktanzeige verhindern, dass sich die falschen Personen melden.
Jede Annonce die zum Aufbau der Liste für das Newslettermarketing dient, hat also mehrere Filter mittels denen Sie die richtigen Personen anziehen und die ungeeigneten Personen fernhalten. Mit den hier vorgestellten Methoden bewegt man sich also weg von der irreführenden Haltung, dass Jeder ein Kunde sein könnte. Man würde ja auch nicht versuchen einen Pferdesattel an jemanden zu verkaufen, der sich nur für Motorräder / Motorradsattel interessiert.
So banal es auch klingt – Ihre Liste soll möglichst
nur Abonnenten beinhalten, die sich nach Ihren
Kriterien qualifiziert haben. Fischen Sie also
dort, wo die richtigen Fische schwimmen.
Beim Listenaufbau für das Newslettermarketing geht es in erster Linie um den Listenaufbau um immer wieder Kontakt aufnehmen zu können. Duh?
Es geht nicht darum Ihr Produkt „vorzuverkaufen“ oder ein Markenbewusstsein zu schaffen. Sondern lediglich darum, die richtigen Leute dazu zu bringen, die Hand zu heben und einen Schritt nach vorne zu gehen. Dabei ist es wichtig den Vorgang möglichst einfach zu halten und ein einfaches Angebot auszusprechen: Ein kostenloser Artikel, ein kostenloser Online-Minikurs, einen Online-Produktfilm etc.
- Dazu ist es sinnvoll einen Salesletter / Werbetext / Verkaufstext (der allein das Ziel hat dass sich jemand als Abonnent einträgt) zu schreiben. Dieser Werbetext klärt über eine Problematik auf und verstärkt das Verlangen nach der Lösung die Sie anbieten. Der Werbetext „vorverkauft“ Sie als einen Experten und hebt den Wert der kostenlosen Information die Sie anbieten. Diese Information ist relevant für den potentiellen Kunden. Der Salesletter disqualifiziert ungeeignete Interessenten, so dass diese sich nicht auf Ihrer Liste eintragen. Und er motiviert die richtigen Interessenten sich einzutragen. Der Werbetext soll also eine Hürde sein, um die Interessenten zu filtern und so eine hochwertige Liste aufzubauen.
Anstatt z.B. einer normalen Broschüre (die jeder haben kann) wandelt man diese zu einer Art Fallstudie (Tipp: Die notwendigen Infos liegen oft unter der eigenen Nase) um. Diese stellt man außer Reichweite – außer jemand qualifiziert sich als ein echter Interessent, der auch die Erlaubnis für einen „follow-up“ gibt. Und diese Fallstudie bekommt der Interessent nur wenn er seinen Namen und seine Emailadresse hinterlässt.
Von einer normalen Webseite
gelangt man so zu einer kontaktgenerierenden Webseite.
Die Informationen wird zuvor als die Lösung der Lösungen angepriesen. Geben Sie sich wirklich Mühe die Informationen gut zu „verkaufen“.
Denken Sie dran: Der Köder muss dem Fisch schmecken. Einen Haifisch werden Sie kaum mit einem Regenwurm fangen. Da braucht es schon einen saftigen zappelnden Fisch der gefressen werden will. Und wenn Sie auf der Suche nach einer Forelle sind, dann sind Sie wahrscheinlich mit dem zappelnden Regenwurm gut beraten.
Hilfreich dazu auch ein paar brauchbare Informationen zur Gestaltung von Broschüren und Flyer im Marketing.
- Anstatt zu sagen: „Abonnieren Sie meinen Newsletter“ (wobei der Interessent subjektiv erst mal nur Ihren Nutzen sieht), ist es besser wenn Sie den Nutzen für den Besucher erwähnen.
z.B. Erfahren Sie die 9 Insider-Tipps wie Sie ..... XYZ.
Ihre Liste fängt an dramatisch zu wachsen, wenn Sie Interessenten
mitteilen, was diese von Ihnen bekommen werden.
- Wichtig: Missbrauchen Sie niemals Ihre Liste für Produkte die Ihrem Nischenmarkt fremd sind (mit Ausnahmen im eigenen Geschäft). Damit wird eine Liste wertlos. Z.B. Um Ihrer Liste einen neuen DSL-Anbieter vorzustellen. Dafür ist Ihre Liste zu schade! Sie werden feststellen, dass sich nach solchen Angeboten viele Leute anfangen aus Ihrer Liste auszutragen. Und wenn Sie mehrmals solche Angebote verschicken, machen Sie sich die Liste kaputt.
Weiterhin ist die Erlaubnis eines Menschen, Ihm hier und da eine Email mit wertvollen Informationen zuzuschicken, keine Aufforderung alle paar Tage eine Email mit dauernd einem neuen Angebot zu schicken – jedenfalls nicht wenn jemand mal auf einer Subliste angelangt ist.
(Eine Subliste ist eine Liste, die man aus einer vorhandenen Liste aufbaut, und zwar zu einem ganz spezifischen Thema.)
Ja, ein Spitzenfilterkriterium ist der Kauf eines Produktes. So habe ich einmal einen Newsletter von einem Visitenkartenhersteller aus dem Ausland bekommen, der nichts besser wusste, als buchstäblich alle 4 – 5 Tage ein neues, zeitlich limitiertes Sonderangebot für Visitenkarten auszusprechen. Und dabei wohl vergaß, dass man normalerweise genug Visitenkarten aufs Mal bestellt, und die auch ein paar Monate ausreichen ...
Da bleibt ganz viel Geld auf dem Tisch liegen, wenn die Liste nicht sinnvoll genutzt wird.!
Über das erste Angebot freut man sich ja, denkt aber dass man ja gerade neue Visitenkarten bekommen hat. 5 Tage später ist man bei der nächsten Email leicht genervt und überfliegt diese nur. Dann wird der Newsletter abbestellt, oder der Rest der Emails landet im Spamordner!
Anstatt diesen Newsletter zu nutzen um
zumindest andere interessante Angebote
alle 1 - 2 Wochen zu schicken!
Z.B. hochwertige und teure Brieföffner (Statussymbol), teure Schlipse etc. Das Gefühl der Exklusivität der Artikel zu vermitteln. Was will wohl jemand der eine Visitenkarte (Geschäftsleute) bestellt hat? Einfach testen welche hochpreisigen Artikel sich dann gut verkaufen lassen. Das Porto für niedrigpreisige Artikel ist ja schon zu hoch.
Da bietet es sich doch an, zusätzlich alle zwei Wochen einen Newsletter über z.B. Benimmregeln etc. zu schicken, oder irgendwas was einen Geschäftsmann interessieren kann. Um so Synergien zu schaffen!
Also etwas zu schicken, was dem Kunden einen echten Mehrwert bietet. Worüber ist der Kunde dankbar, worüber will er mehr wissen etc.
So lässt sich eine Liste im Newslettermarketing zusätzlich sinnvoll nutzen:
- Hat Ihr Gasthaus kurzfristig eine Reihe von Absagen bekommen? Und Sie wollen die leeren Zimmer besetzen? Machen Sie ein Wochenendspezialangebot. In wenigen Minuten ist eine Email erstellt.
- Ist Ihr Lager überfüllt? Oder wollen Sie Ihre Ladenhüter loswerden? Viel weniger Arbeit als eine Neuauspreisung oder eine Zurücksendung an den Lieferanten – eine Email tut es auch. Einfach Photos der Ware machen, eine Link zu einer speziellen Unterseite in der Email setzen, und die Preise und die Photos dort hinterlegen. Erwähnen dass es limitiert ist, damit wird eine Dringlichkeit geschaffen. Verkaufte Produkte nicht löschen, einfach groß „verkauft“ darüber schreiben. Man kann auf diese Weise Ladenhüter sogar zu höheren Preisen als normal verkaufen! Testen Sie es doch einfach!
- Haben Ihre Kunden schon länger nichts in Ihrem Ladengeschäft gekauft? Einfach einen Spezialgutschein per Email schicken. Ein kostenloses Etwas ab einem Kaufwert von XXX nur bis zu einem gewissen Datum. Oder ein Sonderrabattcoupon, gültig bis zu einem gewissen Zeitraum per Email schicken. Dieser Gutschein muss dann mitgebracht werden. Ein kostenloses Glas Sekt etc.
- Haben Sie beschädigte Ware? Bieten Sie diese mit einem riesigen Rabatt an. Es gibt genug Leute, denen ein Kratzer egal ist. Ich weiß von einem Möbelverkäufer in den USA dem mal das Dach geleckt hat. Darauf hin wurden einige Möbel beschädigt. Er verschickte eben eine solche Email, in der er einen Rabatt für die beschädigten Möbelstücke anbot.
Der Effekt: Sofort ausverkauft.
Was er daraus lernte: Er bohrte Löcher in das Dach in einer Ecke des Möbelgeschäftes.
Warum? Weil er so immer wieder nach einem heftigen Sturm odcer Regenguss einen glaubhaften Grund hatte, ein Angebot über Möbel mit Wasserschäden zu machen.
* * *
Allerdings, wer sich nicht um den
Listenaufbau für das Newslettermarketing
kümmert, wird nie diese Vorteile nutzen können.
Überlegen Sie mal wie viel effizienter das ist, als das Branding und die Markenaufbau. Denn diese findet so automatisch statt, ohne dass man aktiv dafür auch nur einen Cent ausgibt. Es findet sogar eine starke Positionierung statt: Hier bietet mir jemand einen echten Nutzen.
Wenn Vertriebler oder Unternehmen anfangen eine Kommunikation mit Kunden zu verbessern, heißt das in vielen Fällen überhaupt eine Kommunikation zu haben. Es ist erstaunlich wie viele Unternehmen einen einzigen Verkauf tätigen und niemals wieder mit diesem Kunden kommunizieren.
(Hier liegt das Geld, Neukunden sind teuer, vorhandene Kunden müssen nicht über teure Werbung akquiriert werden!)
Es wird weder die Zufriedenheit des Kunden bestätigt, und auch nicht über neue Produkte oder Dienstleistungen informiert. Und auch nicht mal ein kurzes Lebenszeichen gegeben und sich für den Einkauf bedankt. Und es ist ja altbekannt, dass es rund 7 Mal mehr kostet einen neuen Kunden zu gewinnen als einen vorhandenen Kunden zu behalten. Aber es ist also doch wirklich sinnvoll einen Kunden wieder einzuladen. Jeder Mensch ist irgendwo sensitiv und will eine Wertschätzung erfahren. Es geht ja nicht darum gleich einen Heiratsantrag zu bekommen, sondern einfach bestätigt zu bekommen, dass man hier geschätzt wird – auch wenn man heute mal nichts kauft.
Und wenn Sie dies nicht machen, ist der Kunde in der Regel irgendwann weg – und Sie wundern sich was Sie falsch gemacht haben. Gerade in kleinen Ladengeschäften ist es so einfach eine gute Beziehung aufzubauen – vorausgesetzt Sie feuern die Angestellten die es nicht auf die Reihe bekommen, einen Kunden anzulächeln und zuvorkommend zu behandeln. Kaum etwas ist abstoßender als eine Verkäuferin oder ein Verkäufer mit einer langen Schnute. Und Sie – Sie gehen doch garantiert auch nicht mehr in bestimmte Geschäfte, einfach weil Sie sich wie der letzte Depp vorkamen als Sie dort waren?!
Ich bin der festen Überzeugung, dass viele Geschäfte kaputt gehen, weil es an einem Mindestmaß an Freundlichkeit und emotionaler Intelligenz fehlt.
Hoffe es hilft!